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Offenes Würfeln?

Bei Aborea haben Cold und ich beschlossen, das Spiel mal ohne Spielleiterschirm zu wagen. Das liegt zum einen natürlich daran, weil es für Aborea (noch?) keinen Schirm gibt, zum anderen wollten wir aber auch einfach mal testen, welchen Einfluss es aufs Spielgeschehen hat, wenn alles offen ausgewürfelt wird.

Hier einmal unsere bisherigen Erfahrungen:

Es erhöht deutlich  die Spannung, weil der Spieler eben die ganze Härte der Würfel zu spüren bekommt. Da gibt es keinen Raum für Beschönigungen durch den Spielleiter.  Aber der Spieler weiß am Ende des Kampfes auch, dass er sich den Sieg wirklich verdient hat und freut sich umso mehr über die tapfer erkämpften Erfahrungspunkte. Und trauert auch um die, die ihm durch die Lappen gegangen sind – aber dazu mehr im Spielleiterbericht zum zweiten Abenteuer!

Auch für den Spielleiter ist das Spielen ohne Schirm schon angenehmer. Zum einen kann man sich viel besser ausbreiten *gg*, zum anderen hat man viel mehr das Gefühl des „Miteinanders“. So ein Schirm ist ja schon eine klare Abtrennung zwischen Spieler(n) und Spielleiter und manchmal kommt es einem wie eine regelrechte Frontlinie vor 😉

Aber man kann halt seinen Spielern auch definitiv weniger zur Hilfe kommen. Wenn der Gegner im Kampf plötzlich anfängt eine 10 zu würfeln und das Ergebnis dann gleich nochmal auf 9 explodiert, da wird nicht nur dem Spieler „etwas“ mulmig. Ganz klar, offenes Würfeln macht das Geschehen potentiell tödlicher!

Aber ein wahrer Held scheut das Risiko eines grausigen und schmerzhaften Todes natürlich nicht – zumindest solange eine entsprechende Belohnung lockt 😉

2 comments. Leave a Reply

  1. Yeah!

  2. Offen Würfeln lohnt immer! Habe am Wochenende auch aborea gespielt und dank doppelt explodierten Wurfes auf Spielerseite zwang man die Verbrecher zur Aufgabe. Interpretiert habe ich das einfach so, dass die Räuber die Stimme des heroen mit der des Ritters von Leet verwechselt haben / sie ähnlich klingen …